Normen
Gumminormen und Spezifikationsunterstützung
Nutzen Sie Normen, um Anforderungen messbar zu machen. Nennen Sie Ausgabe, Prüfbedingungen und Abnahmekriterien gemeinsam mit Ihrer Werkstoff- oder Bauteilzeichnung.
01 / Normen
Die vollständige Spezifikation verwenden
Senden Sie die komplette Werkstoffbezeichnung einschließlich Zusätzen, vorgeschriebener Ausgabe und kundenspezifischer Ergänzungen. Halten Sie den Zeichnungsstand bei der Anforderung. Bei ASTM D2000 bilden vollständige Bezeichnung und Zusatzanforderungen die Gesprächsgrundlage; eine verkürzte Werkstoffangabe lässt technische Fragen offen.
02 / Normen
Jede Referenz der passenden Anforderung zuordnen
Erfassen Sie Werkstoff, Geometrie, Prüfung und Freigabe getrennt, damit jedes Ergebnis mit seiner Grundlage verglichen werden kann.
| Anforderung | Referenz oder Grundlage | Zu vereinbarende Angaben |
|---|---|---|
| Werkstoffklassifizierung | Zum Beispiel ASTM D2000 | Vollständige Bezeichnung, Ausgabe, Zusätze und Kundenanforderungen |
| O-Ring-Maße | Vorgegebene ISO-3601-1- oder SAE-AS568-Referenz | Ausgabe, Größenbezeichnung, Maße und geltende Toleranzen |
| Maße anderer Formteile | Zeichnung und anwendbare Toleranzvorgabe | Geltungsbereich, Toleranzklasse, kritische Merkmale und Prüfverfahren |
| O-Ring-Oberfläche | Vorgegebene Abnahme nach ISO 3601-3 | Ausgabe, Gütestufe und verlangte Prüfbedingungen |
| Eigenschaftsprüfung | Vom Kunden vorgeschriebenes Prüfverfahren | Mischung, Prüfkörper, Konditionierung, Methode und Ergebnisgrenzen |
| Bauteilfreigabe | Kundenzeichnung und Freigabeplan | Musteridentität, Einbauprüfung, Unterlagen und Entscheidungsverantwortung |
03 / Normen
Brandprüfnachweise für den konkreten Werkstoff festlegen
Wenn eine UL-94-Brandklassifizierung gefordert ist, benennen Sie Verfahren und Klasse, Mischung, Probenform und -dicke, Konditionierung und Bericht. Prüfen Sie, ob vorhandene Berichte den vorgesehenen Werkstoff und die Prüfbedingungen beschreiben. Werkstoffbrandverhalten und Freigabe des montierten Produkts haben jeweils eigene Abnahmeanforderungen.
- Die verlangte Klasse in der Projektspezifikation festhalten.
- Werkstoffidentität und Probenbedingungen mit dem Ergebnis aufbewahren.
- Weitere Bauteil- oder Systembewertungen mit dem Kunden vereinbaren.
04 / Normen
Die Beschaffungsgrundlage vor der Bemusterung klären
Stellen Sie die geltenden Dokumente bereit und legen Sie deren Rangfolge bei Abweichungen zwischen Zeichnung, Werkstoffbezeichnung und Kundenvorgaben fest. Klären Sie offene Punkte, Berichte und Musterfreigabe, bevor Angebot oder Prüfung auf einem angenommenen Grenzwert beruhen. Verknüpfen Sie freigegebene Spezifikation und Änderungen mit dem gelieferten Teil.
Von Ihren Anforderungen zur Bauteilbewertung
Spezifikation besprechen
Senden Sie Ihre Zeichnung oder beschreiben Sie die Anwendung. Nennen Sie Einsatzbedingungen, Werkstoffanforderungen und Menge.